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Nicht „a la carte“

Solidarität ist das beim Flüchtlingsgipfel in Wien am Samstag am meisten beschworene Wort gewesen - und das gleich zu Beginn des auf Einladung von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) stattfindenden Treffens. Die gebe es nicht „a la carte“, sagte EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos und meinte damit die immer noch nicht gelöste Streitfrage gerechterer Aufnahmequoten. EU-Ratspräsident Donald Tusk betonte die Wichtigkeit der Kontrolle der Außengrenzen. Ziel des Treffens war vor allem auch Vermittlung, anwesend waren die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs mehrerer Balkan-Länder. Stoff für Differenzen dürfte es allerings weiterhin geben.

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