„Glorreiche Sieben“: Im Western nichts Neues

Antoine Fuqua lässt mit „Die glorreichen Sieben“ das Western-Genre hochleben. Basierend auf dem Film aus dem Jahr 1960, der wiederum auf Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ basiert, muss sich Fuquas Werk dem Vergleich mit seinen Vorlagen stellen.

Mit einem Staraufgebot um Denzel Washington wird das Böse in klassischer Western-Manier bekämpft, doch mangels neuer Ideen sind die sieben Helden zwar charmant, aber nicht ganz so glorreich, wie es der Titel vermuten lässt.

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Spitzenplatz in US-Kinocharts

Der Western schaffte indes in Nordamerika, was in seinem Genre nur selten vorkommt: Er erreichte den Spitzenplatz der Kinocharts. Laut einem Bericht des „Hollywood Reporter“ von gestern nahm der Film in den USA und Kanada gut 35 Millionen Dollar (31 Mio. Euro) ein.

Rang zwei der Charts ging an den neuen Trickfilm „Störche - Abenteuer im Anflug“. Die familienfreundliche Komödie setzte am Wochenende Tickets im Wert von 21,8 Millionen Dollar um. Sie verquickt die Legende vom babybringenden Storch mit einer modernen Story, in der die Vögel im Warenversand tätig sind. „Störche“ läuft Ende Oktober in Deutschland an.

„Sully“, Clint Eastwoods Film über den Piloten (Tom Hanks), der seinen Jet auf dem Hudson landete, fiel nach zwei Wochen an der Chartspitze zurück und ist jetzt die Nummer drei. Nach dem Bericht des Branchenblattes verdiente das Flugzeugdrama am Wochenende weitere 14 Millionen Dollar und liegt jetzt bei Gesamteinnahmen von 92 Millionen Dollar allein in Nordamerika.