Monte Paschi erwägt Umwandlung von Anleihen in Aktien

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Die angeschlagene italienische Bank Monte dei Paschi di Siena erwägt durch die Umwandlung von Anleihen in Aktien, die Höhe einer geplanten Kapitalerhöhung zu drücken. Das Institut bestätigte damit gestern eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters von Ende August. Insider hatten erklärt, statt wie bisher fünf Milliarden Euro würden dann nur etwa drei Milliarden Euro angepeilt werden müssen.

Den Angaben von gestern zufolge soll ein neuer Geschäftsplan am 24. Oktober erstellt und bis Ende November eine Aktionärssitzung einberufen werden. Monte dei Paschi ächzt unter faulen Krediten. Die 1472 gegründete Bank hatte beim jüngsten Stresstest der EU so schwach abgeschnitten wie kein anderes Institut in Europa.