Nowotny ortet baldige Lösung in Causa Heta

Im milliardenschweren Streit über die österreichische aus der Kärntner Hypo Alpe-Adria hervorgegangenen „Bad Bank“ Heta ist nach Ansicht von Notenbankchef Ewald Nowotny eine Lösung in Sicht.

„Ich denke, dass Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) die entsprechenden Mehrheiten erhalten wird. Kein Finanzminister vor ihm hat das geschafft. Es geht in die richtige Richtung“, sagte er gestern Abend zu Reuters in Berlin. Zuletzt hatten Nowotny zufolge immer mehr Gläubiger eingelenkt.

Ob der jahrelange Streit zwischen den Eigentümern und den Gläubigern endgültig zu den Akten gelegt werden kann, dürfte sich erst Mitte Oktober zeigen. Damit das Angebot in Kraft treten kann, müssen zwei Drittel der Gläubiger zustimmen, darunter auch mindestens ein Viertel der nachrangigen Gläubiger, die auf den Großteil ihres Geldes verzichten müssen. Das Angebot läuft noch bis zum 7. Oktober. Das Ergebnis wird für den 10. Oktober erwartet.