2.000 Bank-Austria-Mitarbeiter wollen Handshake

Rund 2.000 Mitarbeiter der Bank Austria, darunter viele Frauen, interessieren sich für ein freiwilliges, mit einer Prämie versüßtes Ausscheiden aus der Bank, schreibt der „Standard“ (Wochenendausgabe). Die Bank bietet Handshakes an, um einen Mitarbeiterabbau ohne Kündigungen zu ermöglichen. Bis gestern musste das Interesse angemeldet werden.

Wie viele Menschen tatsächlich unter diesem Programm ausscheiden, ist aber weiter offen. Einerseits müssen die Details noch ausgehandelt werden, andererseits hat sich die Bank vorbehalten, der einvernehmlichen Trennung nur dann zuzustimmen, wenn der Betrieb der Bank dadurch nicht gefährdet wird.

UniCredit-Ostgeschäft: Umzug nach Mailand abgeschlossen

Die italienische UniCredit hat unterdessen die Übertragung des Ostgeschäfts von ihrer Tochter Bank Austria abgeschlossen. Nun werden die CEE-Geschäfte der zugehörigen Mittel- und Osteuropatöchter von Mailand aus betrieben, nicht mehr von Wien aus, hieß es in einer Aussendung der italienischen Großbank. Die Reorganisation tritt den Angaben zufolge nun offiziell in Kraft.

Das Ostgeschäft untersteht nun direkt der Aufsicht der Nummer zwei im UniCredit-Konzern, Gianni Franco Papa. Er war selbst in Wien eine Zeit lang Chef der CEE-Division gewesen. Das CEE-Geschäft sei ein Kernasset der UniCredit Group wurde in der Aussendung weiters betont. Die CEE-Division wird weiterhin von Carlo Vivaldi geführt.