Das Ende des Fortschrittsglaubens

Christine Nöstlinger feiert ihren 80. Geburtstag. Sie hat viele junge Menschen geprägt mit ihren bisher mehr als 150 Kinder- und Jugendbüchern. Sich nichts gefallen lassen, blinden Gehorsam verweigern - dafür aber zusammenhalten und der oft komplizierten und schnöden Realität möglichst viel Fantasie entgegenhalten: Das vermittelt sie Kindern seit den späten 1960er Jahren, als sie noch dachte, der Fortschritt im Sinne der Aufklärung sei nicht aufzuhalten. Warum sie diesen Glauben verloren hat, erklärt sie in einem ausführlichen Interview, in dem sie auch auf ihre eigene Kindheit zurückblickt.

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