Lob für Dylan, Verwunderung über die Jury

In den vergangenen 20 Jahren hat Bob Dylan stets als Geheimfavorit für den Literaturnobelpreis gegolten. Dennoch war die Überraschung groß, als die Schwedische Akademie am Donnerstag verkündete, die wichtigste literarische Auszeichnung der Welt an den US-Singer-Songwriter zu vergeben. Während das lyrische Können des 75-Jährigen allerorts gewürdigt wurde, gingen die Meinungen über das Votum der Jury auseinander. Teilweise setzte es heftige Kritik: Die Entscheidung sei „ein Scherz“, hieß es. Der schottische Autor Irvine Welsh bezeichnete die Akademiemitglieder gar als „senile, sabbernde Hippies“.

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