Trump fällt in Umfrage weiter hinter Clinton zurück

In den letzten Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl baut die demokratische Kandidatin Hillary Clinton ihren Vorsprung auf ihren republikanischen Rivalen Donald Trump offenbar weiter aus.

In einer gestern veröffentlichten Erhebung des TV-Senders ABC News lag die frühere Außenministerin zwölf Prozentpunkte vor Trump. Laut der Umfrage wollten 50 Prozent für Clinton stimmen, während sich 38 Prozent für Trump als nächsten US-Präsidenten aussprachen. Für Clinton ist das der bisher beste Wert, für Trump der schlechteste seit Beginn des Wahlkampfs.

Wegen Belästigungsvorwürfen unter Druck

Laut einem von der Website RealClearPolitics errechneten Durchschnitt aller landesweiten Umfragen liegt Clinton knapp sechs Prozentpunkte vor Trump, der wegen Belästigungsvorwürfen mehrerer Frauen derzeit stark unter Druck steht.

Mit der Vorstellung eines 100-Tage-Programms versuchte Trump am Wochenende, Boden gutzumachen. „Tatsache ist, dass das Rennen noch nicht vorbei ist“, sagte seine Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway. „Wir wissen, dass wir gewinnen können.“ Sie gestand aber auch ein: „Wir liegen zurück.“