Berichte über erbitterten IS-Widerstand nahe Mossul

Die irakische Armee trifft bei ihrem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) südlich der nordirakischen Stadt Mossul auf erbitterten Widerstand. Je näher die Truppen auf die Metropole vorrückten, desto stärker werde die Gegenwehr der Islamisten, sagte ein Sprecher der internationalen Anti-IS-Koalition gestern auf dem Fliegerhorst Kajara.

Die irakische Armee steht im Süden noch rund 30 Kilometer vor Mossul, während sie und ihre Verbündeten an anderen Frontabschnitten der Metropole deutlich nähergekommen sind. Dorfbewohner berichteten, die IS-Kämpfer missbrauchten Zivilisten als Schutzschilde, um den Rückzug abzusichern.

Der Kommandant des Einsatzes, Najm al-Dschaburi, sagte, der IS setze zum Kampf gegen die Armee viele Selbstmordattentäter ein, die mit Autos angriffen. Seit Beginn der Offensive vor eineinhalb Wochen seien mindestens 95 dieser Autobomben entschärft worden.