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Ehrenplatz für eine Hexe

„Eine gehörige Portion Geschmacklosigkeit - wie kann man aus edlem Marmor eine so scheußliche Fratze machen?“ So hieß es 1896 über eine Skulptur der Wiener Bildhauerin Teresa Feodorowna Ries. Ries war eine von vielen Künstlerinnen, die in Wien um 1900 am Aufbruch in die Moderne beteiligt waren - viele von ihnen stammten aus assimilierten jüdischen Familien. Die Ausstellung „Die bessere Hälfte. Jüdische Künstlerinnen bis 1938“ widmet sich nun ihren Werken und Lebenshintergründen - und räumt dabei Ries’ skandalträchtiger Hexenskulptur einen Ehrenplatz ein.

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