Clinton gewinnt auf der Insel Guam

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Hillary Clinton hat die Präsidentschaftswahl auf der winzigen US-Insel Guam im westpazifischen Ozean klar gewonnen. Die Demokratin sicherte sich 71,63 Prozent der insgesamt 32.071 abgegebenen Stimmen, auf ihren Konkurrenten Donald Trump entfielen lediglich 24,16 Prozent, wie die US-Tageszeitung „USA Today“ in ihrer Onlineausgabe berichtete.

Guam liegt rund 2.500 Kilometer südlich der japanischen Hauptstadt Tokio und ist New York um 15 Stunden voraus. Staatsoberhaupt der Insel ist aktuell noch Barack Obama. Das Eiland verfügt über einen wichtigen Militärstützpunkt, aber über keine Wahlmänner, weshalb die Stimmen der Bevölkerung keine Auswirkung auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl haben.

Dennoch könnte das Resultat von Guam ein Indikator für den Wahlverlauf auf dem US-Festland sein. Denn bisher haben die Einwohner der Insel stets für jenen Kandidaten votiert, der später die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden konnte - seit 1984, als in Guam erstmals über das US-Staatsoberhaupt abgestimmt wurde.