General Motors streicht gut 2.000 Jobs in USA

Der US-Autohersteller General Motors streicht in seiner Heimat mehr als 2.000 Stellen. Rund 840 Arbeitsplätze sollen im Werk Lansing Grand River im US-Bundesstaat Michigan wegfallen, weitere 1.245 in Lordstown in Ohio, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

Hintergrund seien schwächelnde Absatzzahlen bei einigen Modellen. General Motors kündigte zudem Investitionen von 916 Millionen Dollar (828 Mio. Euro) in drei US-Werken an, dadurch werden den Angaben zufolge rund 800 Arbeitsplätze gesichert.

General Motors ist der größte US-Autokonzern. Das Unternehmen gab den Stellenabbau einen Tag nach dem Erfolg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl bekannt. Dieser hatte in der Vergangenheit den Wegfall von Arbeitsplätzen in der Autoindustrie heftig kritisiert und dafür die von den USA unterzeichneten Freihandelsabkommen verantwortlich gemacht.