Ein Jahr danach: Stilles Gedenken an Terroropfer von Paris

In aller Stille und ohne Staatsakt hat das offizielle Frankreich gestern der 130 Todesopfer und Hunderten Verletzten der islamistischen Terroranschläge vor einem Jahr gedacht. Präsident Francois Hollande und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo entsprachen mit den betont schlichten Zeremonien, bei denen jeder Schauplatz des Terrors besucht wurde, den Wünschen der Hinterbliebenen. Premier Manuel Valls nutzte den Tag indes einmal mehr für scharfe politische Ansagen - und stellte in Aussicht, auch die Präsidentenwahlen nächstes Jahr würden im gesetzlichen Ausnahmezustand stattfinden.

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