Ex-Freund von Houstons Tochter muss Millionen zahlen

Eineinhalb Jahre nach dem Tod der Tochter von US-Superstar Whitney Houston hat ein Gericht ihren damaligen Freund zu einer millionenschweren Entschädigungszahlung verurteilt.

Wegen der „rechtswidrig herbeigeführten Tötung“ der damals 22-jährigen Bobbi Kristina Brown soll ihr Freund Nick Gordon nun 36,3 Millionen Dollar (33,9 Mio. Euro) zahlen, heißt es nach Angaben der Klägeranwälte in einem gestern ergangenen Urteil eines Gerichts im Bundesstaat Georgia.

Tod im Jänner 2015

Bobbi Kristina Brown war im Jänner 2015 bewusstlos in einer Badewanne in ihrem Haus in Atlanta gefunden worden. Nach einem monatelangen Koma starb sie im Juli 2015. Gerichtsmediziner wiesen in ihrem Blut erhebliche Mengen von Drogen nach. Ihre Mutter Whitney Houston war 2012 unter ähnlichen Umständen tot in einer Badewanne aufgefunden worden.

Die Gerichtsmediziner hatten nach eigenen Angaben nicht klären können, ob es sich bei Bobbi Kristina Browns Tod um einen Unfall handelte oder ob Fremdverschulden vorlag. Gegen ihren Freund Gordon, der sich damals im Haus aufhielt, gab es kein Strafurteil. Allerdings strengten die Verwalter von Browns Nachlass ein Zivilverfahren mit einer Schadenersatzklage gegen ihn an.