Polizei rüstet für Terrorabwehr auf

Die Polizei bekommt 550 neue Sturmgewehre, 6.500 ballistische Einsatzhelme, 750 Splitterschutzwesten und vier weitere Hubschrauber. Eine entsprechende Meldung des „Kurier“ (Sonntag-Ausgabe) hat das Innenministerium bestätigt. Die Ausrüstung soll dem Einsatz im Fall Terroranschlägen dienen.

Detaillierte Kosten unklar

Die Kosten dafür wurden nicht genau beziffert. Beim Gesamtvolumen handle es sich um einen „hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag“, sagte Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck. Geschnürt wurde das Sicherheitspaket in Reaktion auf den Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris.

Erste Ausrüstungsgegenstände - zum Beispiel Sturmgewehre - würden bereits in den kommenden Wochen ausgeliefert, gepanzerte Fahrzeuge - laut „Kurier“ 16 Stück - im kommenden Jahr. Andere Beschaffungsvorgänge dauern über 2017 hinaus, zum Beispiel jene der Hubschrauber.

Ausrüstungsgegenstände wie ballistische Helme sollen auch bei Einsätzen gegen andere gewaltbereite Straftäter zur Verfügung stehen. Die Tageszeitung erinnerte an einen Supermarktüberfall im Juli in Wien, bei dem der Täter auf zwei Polizisten gefeuert und einen von ihnen durch einen Kopfschuss tödlich verletzt hatte. Für die Streifenpolizisten seien keine Helme zur Verfügung gestanden.