Strache feierte zehn Jahre Klubobmannschaft

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat gestern Abend im Parlament das zehnjährige Jubiläum seiner Obmannschaft im Nationalratsklub gefeiert. „So erfolgreich wie heute waren wir in der Geschichte der Freiheitlichen Partei noch nie zuvor“, freute sich Strache im Rückblick bei seiner Rede im Abgeordnetensprechzimmer des Hohen Hauses vor rund 180 Gästen.

Dank von Hofer

Norbert Hofer, Hofburg-Kandidat der FPÖ, dankte Strache für sein Tätigkeit. Weder der Aufstieg der Partei, die „ohne dich nicht existieren würde“, noch der Aufstieg des Klubs, der „im Haus hoch angesehen ist“. Er versicherte - mit optimistischem Blick auf die Wahl am 4. Dezember -, weiterhin an der Seite Straches stehen zu wollen: Er werde vielleicht nicht mehr „politischer Mitstreiter sein, aber eines verspreche ich dir: Ich werde mein Leben lang dein Freund sein.“

Heinz-Christian Strache

APA/Hans Klaus Techt

Ob dieser Worte gerührt trat Strache ans Rednerpult. Sein Dank galt zunächst seiner anwesenden Mutter: „Du hast als Alleinerzieherin Unglaubliches geleistet. Danke, dass es dich gibt, Mama, ich hab dich ganz lieb und ganz fest in meinem Herzen.“ Auch seiner Frau sprach er Dank aus. Es sei nicht leicht an der Seite eines Politikers, der „ganz vielen Anfeindungen“ ausgesetzt sei. „Ich liebe dich“, sagte Strache vom Rednerpult aus.

Gäste von ÖVP und Team Stronach

Danach dankte er seinen Vorrednern und betonte, dass der Erfolg der Partei nicht alleine sein Verdienst sei. Er habe immer an den Erfolg geglaubt. Und auch für die Zukunft gab sich der FPÖ-Klubobmann siegessicher: Mit Hofer werde man den jüngsten Bundespräsidenten der Republik haben, sagte Strache.

Erschienen waren neben einer Reihe von FPÖ-Granden u. a. auch die Klubobmänner von ÖVP und Team Stronach, Reinhold Lopatka und Robert Lugar, sowie der Zweite Nationalratspräsident Karlheinz Kopf (ÖVP). Zum Abschluss durfte sich Strache noch über eine von Andreas Mölzer herausgegebene Festschrift freuen, bevor die Gäste zu einem Imbiss ins Büro des Dritten Nationalratspräsidenten geladen wurden.