Zwölf geköpfte Leichen im Süden von Mexiko entdeckt

Die Polizei hat im Süden von Mexiko zwölf geköpfte Leichen entdeckt. Neun Tote wurden nahe der Ortschaft Tixtla im Bundesstaat Guerrero gefunden, wie die örtlichen Sicherheitsbehörden gestern mitteilten. Drei weitere Opfer wurden in der 180 Kilometer entfernten Ortschaft Teloloapan entdeckt.

„Die Toten wurden bereits identifiziert. Wir wissen, dass diese Verbrechen im Zusammenhang mit dem Kampf krimineller Gruppen um die Kontrolle der Region stehen“, sagte der Sprecher der örtlichen Sicherheitsbehörden, Roberto Alvarez Heredia, der dpa.

Mindestens drei der Opfer waren Anfang des Monats vom Drogenkartell La Familia Michoacana entführt worden. In Guerrero ringen mehrere Verbrechersyndikate um die Vorherrschaft. Mit 1.831 Morden seit Jahresbeginn ist Guerrero der zweitgefährlichste Bundesstaat in Mexiko.