Pentagon: Hohes Al-Kaida-Mitglied in Syrien getötet

Bei einem US-Luftangriff in Syrien ist nach Angaben des Pentagon ein ranghohes Mitglied des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet worden. Abu Afghan al-Masri sei bereits am Freitag bei einem Drohnenangriff im Nordwesten Syriens getötet worden, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Peter Cook, gestern.

Der Ägypter Masri hatte sich den Angaben zufolge zunächst Al-Kaida in Afghanistan angeschlossen, bevor er zu dessen Ableger nach Syrien ging. Masri habe Verbindungen zu „terroristischen Gruppen“ gehabt, die in Südwestasien aktiv seien, sagte Cook. Cook zufolge fand der tödliche Drohnenangriff vom 18. November in der Nähe der Stadt Sarmada statt.

In Syrien ist überwiegend die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aktiv, es gibt aber viele andere radikalislamische Gruppierungen. Dazu zählt die Fatah-al-Scham-Front, vormals Al-Nusra-Front, die sich umbenannte, als sie sich von Al-Kaida lossagte. Inzwischen hat sich die Fatah-al-Scham-Front mit der Salafistengruppe Dschund al-Aksa verbündet. Al-Kaida hat im Gegensatz zum IS nie versucht, ein eigenes Gebiet zu kontrollieren.