Trump will Frieden zwischen Israel und Palästina vermitteln

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Gespräch mit der „New York Times“ als Friedensvermittler zwischen Israel und den Palästinensern angepriesen. „Ich würde gern derjenige sein, der zwischen Israel und den Palästinensern Frieden geschaffen hat“, sagte Trump laut „NYT“ gestern. „Das würde so eine große Errungenschaft sein.“

Als Vermittler brachte Trump seinen Schwiegersohn Jared Kushner ins Gespräch. Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet. Kushner ist ein orthodoxer Jude. Ivanka Trump trat zum Judentum über, als sie 2009 heirateten.

Trump kündigte im Wahlkampf an, er wolle Jerusalem - dessen Ostteil Israel völkerrechtswidrig annektiert hat - als „unteilbare Hauptstadt“ Israels anerkennen. Die israelische Rechte verspricht sich von der Wahl Trumps zum US-Präsidenten Erleichterungen bei der Siedlungspolitik in den palästinensischen Gebieten und ein Abrücken der USA von den Gesprächen über einen eigenständigen Palästinenserstaat.

Der amtierende US-Außenminister John Kerry bemühte sich lange Zeit intensiv um Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern, scheiterte damit jedoch. Seit zweieinhalb Jahren sind die Gespräche nicht mehr vorangekommen.