Russland verkauft Rosneft-Anteile an Glencore und Katar

Der Rohstoffkonzern Glencore und das Emirat Katar beteiligen sich an dem staatlichen russischen Ölförderer Rosneft. Für einen Anteil von 19,5 Prozent zahlen die beiden Partner 10,5 Milliarden Euro, sagte Rosneft-Chef Igor Sechin gestern im russischen Fernsehen. Zuvor seien mit mehr als 30 potenziellen Käufern Gespräche geführt worden.

Für Russland ist es bisher das größte Privatisierungsgeschäft. Der Absturz der Ölpreise hat die Rohstoffmacht in eine tiefe Wirtschaftskrise gestürzt, weshalb der Kreml nun teilweise Staatsunternehmen privatisiert.