Kostenbremse bei Air Force One: Boeing reagiert auf Trump

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat zugesichert, die Kosten für die neuen US-Präsidentenmaschinen unter Kontrolle zu halten. Die Zusage traf Konzernchef Dennis Muilenburg in einem Telefonat mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump, wie ein Unternehmenssprecher heute der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Trump hatte sich darüber beschwert, dass die geschätzten Kosten für die zwei neuen Maschinen der Air Force One auf mehr als vier Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) gestiegen und damit „außer Kontrolle“ geraten seien. „Annulliert den Auftrag!“, schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Konzernchef verspricht Zusammenarbeit

Später legte der gewählte Präsident nach. Wenn die Preise für die Präsidentenflugzeuge nicht gedrückt werden könnten, „werden wir sie nicht bestellen“. Dann würden die derzeitigen Maschinen weiter im Betrieb bleiben, sagte Trump dem Fernsehsender NBC.

Sein Telefonat mit dem Boeing-Chef wurde den Sprecherangaben zufolge bereits gestern geführt. Darin habe Muilenburg versichert, dass Boeing mit der neuen Regierung zusammenarbeiten werde, „um das Programm so erschwinglich wie möglich“ zu halten.