Moskau weist Vorwurf von Cyberattacken zurück

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Russland weist den Vorwurf von Cyberattacken auf die Präsidentenwahl in den USA zurück. Die Anschuldigungen aus den USA, aber auch aus Großbritannien entbehrten jeder Grundlage, sagte Kreml-Sprecher Dimitri Peskow heute in Moskau. „Das sieht nach absolut leeren, unqualifizierten Behauptungen und Vorwürfen aus, die mit der Realität nichts zu tun haben“, sagte er der Agentur Interfax zufolge.

In den USA hatte die CIA laut Medienberichten vom Wochenende den Verdacht bekräftigt, dass der russische Geheimdienst über Cyberangriffe versucht haben könnte, die Wahl zugunsten des siegreichen Kandidaten Donald Trump zu beeinflussen.

In Großbritannien hatte Verteidigungsminister Michael Fallon Russland als strategischen Konkurrenten bezeichnet. Auch in Deutschland befürchten die Sicherheitsbehörden, dass Russland mit Computerattacken Einfluss auf die Bundestagswahl 2017 nehmen könnte.