UniCredit will 13 Mrd. Euro frisches Kapital einsammeln

Die italienische Großbank UniCredit will ihre dünne Kapitaldecke mit 13 Mrd. Euro frischem Kapital stopfen. Die Kapitalerhöhung solle bis Juni umgesetzt sein, teilte die Muttergesellschaft der Bank Austria heute mit.

Damit soll die harte Kernkapitalquote bis 2019 auf mehr als 12,5 Prozent wachsen. Zunächst kostet der geplante Konzernumbau aber 12,2 Mrd. Euro, allein 8,1 Mrd. Euro schreibt die Bank auf Kredite ab. Um die Risiken zu senken, verkauft die Bank faule Kredite im Volumen von 17,7 Mrd. Euro an die Allianz -Fondsgesellschaft Pimco und den US-Finanzinvestor Fortress.

Weitere 6.500 Jobs sollen gestrichen werden

Dem Umbau sollen bis 2019 weitere 6.500 Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Insgesamt werde UniCredit damit 14.000 Stellen gestrichen haben, erklärte die Bank. Das senke die Personalkosten um 1,1 Milliarden Euro. Wie viel von dem Abbau auf Deutschland und Österreich entfällt, teilte sie nicht mit.