Flugzeugabsturz in Pakistan: Airline-Präsident tritt zurück

Nach dem Flugzeugabsturz mit 48 Toten in Pakistan ist der Präsident der staatlichen Pakistan International Airlines (PIA) zurückgetreten. Azam Saigol habe den Schritt aus persönlichen Gründen getan, sagte PIA-Sprecher Danyal Gilani heute.

Flugzeugwrack

APA/AFP/Shakeel Ahmed

Der Vorstandsvorsitzende habe seit seiner Ernennung im Mai ohne Gehalt oder sonstige Vergünstigungen gearbeitet.

Die Turboprop-Maschine des Typs ATR-42 war am Mittwoch auf einem Inlandsflug nahe der Stadt Hawalian im Norden des Landes mit 42 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord an einem Berghang zerschellt. Es gab keine Überlebenden. Vor dem Absturz hatte der Pilot Probleme mit dem Triebwerk gemeldet.

Startverbot für Flugzeuge

Tags davor hatte die PIA Gilani zufolge ihrer gesamten ATR-Flotte Startverbot erteilt und mit der Prüfung aller zehn Flugzeuge begonnen. Grund dafür waren technische Probleme einer weiteren Maschine beim Abflug am Sonntagabend. Pakistanische Luftfahrtexperten hatten unterdessen laut Behördenangaben mit der Untersuchung der Absturzursache der ATR-42 begonnen.