Schon acht tote Kinder durch Masern in Rumänien

In Rumänien sind in diesem Jahr bereits acht Kleinkinder an den Folgen von Masern gestorben. Wie das Gesundheitsministerium in Bukarest heute mitteilte, schlage man zusammen mit dem UNO-Kinderhilfswerk (UNICEF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor, dass das Alter, ab dem Kinder gegen Masern geimpft werden dürfen, von bisher einem Jahr auf neun Monate gesenkt wird.

Landesweit habe es bisher 1.700 Masernerkrankungen gegeben. In den meisten Fällen handle es sich um weniger als ein Jahr alte Babys, teilte das Ministerium mit. Im Vorjahr habe man in Rumänien nur sieben Masernerkrankungen registriert.