Papst beklagt „spirituelle Verwaisung“

Papst Franziskus hat in seiner Neujahrsmesse vor Egoismus und „spiritueller Verwaisung“ gewarnt. Diese Verwaisung gewinne in einem „narzisstischen Herzen Raum, das nur auf sich selbst und auf die eigenen Interessen zu schauen weiß“, sagte das Oberhaupt der Katholiken heute im Petersdom.

Diese Haltung sei „ein Krebsgeschwür, das leise die Seele zerfrisst und verdirbt“. In einer zersplitterten und gespaltenen Kultur und mit dem Verlust der Familienbande würde „das Gefühl der Verwaisung und der großen Leere und Einsamkeit zunehmen“, so Franziskus weiter.

Bischöfe: „Handwerker des Friedens sein“

Die römisch-katholischen Bischöfe in Österreich forderten in ihren Ansprachen am ersten Tag des neuen Jahres Katholikinnen und Katholiken auf, „Handwerker des Friedens“ zu sein.

Es gehe sowohl um den inneren als auch um den äußeren Frieden, betonten Österreichs römisch-katholische Bischöfe unter Verweis auf die Botschaft von Papst Franziskus zum kirchlichen Weltfriedenstag am 1. Jänner.

Mehr dazu in religion.ORF.at