Viele Tote bei Kämpfen im Jemen

Bei blutigen Auseinandersetzungen mit Al-Kaida-Kämpfern und schiitischen Huthi-Rebellen sind im Jemen gestern 16 Soldaten der Regierungstruppen getötet worden. Die Regierung teilte mit, dass zudem 15 Al-Kaida-Kämpfer und neun Huthi-Rebellen getötet worden seien.

Elf Soldaten wurden nach Angaben der Provinzverwaltung getötet, als ihre Einheit in einen Hinterhalt von Al-Kaida-Kämpfern geriet. Der Vorfall ereignete sich laut Sicherheitskreisen östlich der Küstenstadt Schakra. Zunächst war von fünf getöteten Soldaten die Rede gewesen. Bei dem Vorfall wurden nach offiziellen Angaben 15 Al-Kaida-Kämpfer getötet. Es sei den Al-Kaida-Kämpfern gelungen, zwei Militärfahrzeuge und Waffen zu erobern.

Im Jemen kämpfen seit September 2014 die Regierungstruppen des sunnitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen und andere Milizen wie Al-Kaida, die dem ehemaligen Staatschef Ali Abdallah Saleh die Treue halten. Seit einer arabischen Militärintervention im März 2015 wurden in dem Konflikt nach UNO-Angaben mehr als 7.000 Menschen getötet, die meisten von ihnen Zivilisten.