Streit nach Urteil gegen Soldaten in Israel

Nach der Verurteilung eines israelischen Soldaten, der einen verletzten palästinensischen Angreifer mit einem Kopfschuss getötet hat, gehen die Wogen in Israel hoch. Ein Militärgericht in Tel Aviv hatte Elor Asaria (20) gestern wegen Totschlags schuldig gesprochen, ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft.

Vor dem Gerichtsgebäude kam es zu Protesten. Mitglieder von Israels Rechtsregierung forderten einen Straferlass für Asaria, auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach sich für eine Begnadigung aus. Palästinenservertreter übten Kritik und nannten den Prozess eine „Farce“.

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