Schweizer Uhrmacher schuf Uhr aus Käse und Kuhfell

Mit einer über eine Million Euro teuren Uhr aus Käse hat sich der Schweizer Uhrenhersteller H. Moser über ein neues Gesetz zur Herkunftsbezeichnung lustig gemacht.

Das Gehäuse der „Swiss Mad Watch“ besteht aus echtem Schweizer Käse, der mit Verbundmaterial haltbar gemacht wurde, das Armband ist aus Kuhfell, während das rote Ziffernblatt an die Farbe der Landesfahne erinnern soll.

Streit über Herkunftsbezeichnung

Dazu versichert der Hersteller, die Uhr sei „100 Prozent Schweizer Natur“. Seit 1. Jänner dürfen Schweizer Uhrenhersteller ihre Produkte erst dann mit der Herkunftsbezeichnung „Swiss Made“ versehen, wenn 60 Prozent der Teile tatsächlich aus heimischer Produktion stammen, davor waren es 50 Prozent. Der Geschäftsführer von H. Moser hält das nicht für ausreichend.

Spottbillig ist die Käseuhr nicht: Ihr Preis liegt bei genau 1.081.291 Franken - in Anspielung auf den 1. August 1291, der Legende nach Gründungsdatum der Eidgenossenschaft. Vorgestellt werden soll die „Swiss Mad Watch“ in der kommenden Woche auf der Messe für Luxusuhren in Genf.