US-Armee tötete Al-Kaida-Führer im Jemen

Die US-Armee hat eigenen Angaben zufolge einen Anführer der Terrorgruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) durch einen Luftangriff im Jemen getötet. Abd al-Ghani al-Rasas sei bei einem Luftschlag in der Provinz Bayda am 8. Jänner ums Leben gekommen, teilte Pentagon-Sprecher Peter Cook gestern in Washington mit.

Die Tötung des regionalen AQAP-Führers werde „die Terroroperationen von Al-Kaida im Jemen und der ganzen Region stören“, betonte Cook. Die Al-Kaida-Terroristen haben in den vergangenen Monaten von der politischen Instabilität in Jemen profitiert, wo schiitische Houthi-Rebellen gegen die sunnitische Regierung kämpfen. Vor knapp zwei Jahren hat die saudische Armee militärisch in den Konflikt interveniert, um eine Machtergreifung durch die vom Iran unterstützten Rebellen zu verhindern.