Paris lässt Gebäude wegen Kältewelle im Dunkeln

Angesichts einer womöglich angespannten Lage bei der Stromversorgung in Frankreich geht die Hauptstadt Paris mit gutem Beispiel voran und schaltet die Außenbeleuchtung von rund 330 öffentlichen Gebäuden ab. Das sei ein Schritt der Solidarität und solle dazu beitragen, Stromabschaltungen im Land zu verhindern, teilte die Stadt Paris gestern mit.

Wie eine Sprecherin ergänzte, ist der Eiffelturm als Wahrzeichen der Kapitale von der Sparmaßnahme ausgeschlossen. Angesichts einer harten Kältewelle hatten Stromgigant EDF, Netzbetreiber und Umweltministerium die Verbraucher bereits zur Sparsamkeit aufgerufen. Mehrere Reaktoren der französischen Atomkraftwerke sind wegen Überprüfungen vom Netz. Die französische Energie- und Umweltministerin Segolene Royal versicherte, es werde keine Elektrizitätsabschaltungen geben.