Schwerste Waldbrände in der Geschichte Chiles

Bei einem Besuch in den Waldbrandgebieten im Zentrum von Chile hat Staatschefin Michelle Bachelet heute weitere Finanzhilfen für die betroffenen Regionen angekündigt. Es handle sich um die schlimmsten Waldbrände „in unserer Geschichte“, sagte sie im Katastrophengebiet.

Mehr als 160.000 Hektar Land betroffen

Den Bränden fielen nach Behördenangaben bisher mehr als 160.000 Hektar Land zum Opfer, gut 4.000 Bewohner der dünn besiedelten Region mussten ihre Häuser verlassen.

Eine Frau bringt Einrichtungsgegenstände vor dem Waldbrand in Sicherheit

Cristobal Hernandez

Bachelet sagte in der Region O’Higgins rund 120 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile, sie habe das Finanzministerium beauftragt, zusätzliche Gelder für die Brandbekämpfung sowie den Wiederaufbau aufzubringen.

Die Waldbrände in Chile wüten seit einer Woche an zahlreichen Orten. Wie der Nationale Waldverband (CONAF) mitteilte, wurden bis Dienstag sieben Brände gelöscht und 51 weitere unter Kontrolle gebracht. 34 Feuer wüteten aber weiter unkontrolliert. Die am stärksten betroffenen Gebiete sind O’Higgins und El Maule.