Digitale Bildung: Schulpartner wollen mehr Ressourcen

Der Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA) fordert zusätzliche Ressourcen für die vom Bildungsministerium angekündigte Digitalisierungsstrategie.

Die geplante verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ im Ausmaß von zwei bis vier Wochenstunden in AHS-Unterstufe und Neuer Mittelschule erfordere zusätzliche Unterrichtszeit, so die Schüler-, Lehrer- und Elternvertreter in einer Aussendung.

„Es kann und darf nicht sein, dass neuerlich die Schulen den Mangel verwalten müssen, indem sie ‚autonom‘ bestehenden Unterrichtsgegenständen Stunden wegnehmen müssen“, so der B-SGA.

Nicht ganz glauben wollen die Schulpartner, dass die angekündigte Breitbandoffensive nur für Pflichtschulen kommen soll, wo derzeit eine weit geringere Anzahl der Schulen bzw. Klassen W-LAN bzw. Internetzugang aufweisen. „Der Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss geht davon aus, dass es sich hier um einen redaktionellen Fehler handelt, dass nämlich statt ‚Pflichtschulen‘ ‚Schulen‘ hätte stehen sollen.“