IWF stellt Euro-Zone schlechtes Zeugnis aus

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat der Euro-Zone ein verheerendes Zeugnis für die vergangenen 20 Jahre ausgestellt. In der Zeit von 1995 bis 2015 habe es bei den Teilnehmern der Gemeinschaftswährung Hinweise auf geschönte Haushalte, exzessive Schuldenaufnahme und Umgehung der Regeln der Europäischen Union gegeben.

Gleichzeitig sei die Überwachung durch die Institutionen mangelhaft gewesen, heißt es in einem heute veröffentlichten Arbeitspapier des IWF. Die durchschnittliche Staatsverschuldung in der Euro-Zone sei auf mehr als 90 Prozent gestiegen, erlaubt seien 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.