Boliviens Präsident eröffnet „Evo-Museum“ für 6,5 Mio. Euro

Ausgestattet mit rund 13.000 Geschenken aus seiner bisherigen Regierungszeit hat Boliviens Präsident Evo Morales seinem Geburtsort Orinoca ein Präsidentenmuseum geschenkt. „Das Museum ist ein Erbe aller sozialen Bewegungen, die für das Volk kämpfen“, sagte der erste indigene Präsident des Landes bewegt bei der Museumseröffnung.

Boliviens Präsident Evo Morales

APA/AFP/Aizar Raldes

Das „Museum der demokratischen Revolution und Kultur“ zeigt auch Geschenke wie Fußballtrikots von Lionel Messi, Ronaldinho und dem Italiener Francesco Totti. Der Bau kostete umgerechnet rund 6,5 Millionen Euro. Morales, der das Land mit seiner „Bewegung zum Sozialismus“ seit elf Jahren und damit so lang wie kein Präsident zuvor regiert, kommt aus armen Verhältnissen.