Forderungen vor Verhandlungen

Bis Ende Juni sollen sich die Sozialpartner auf eine Regelung der Arbeitszeitflexibilisierung einigen, ansonsten will die Regierung selbst eine Lösung ausarbeiten. Doch auch nach bereits jahrelangen Verhandlungen scheinen die Fronten verhärtet. Vor allem die Arbeitnehmerseite lässt die Muskeln spielen: Ein Zwölfstundenarbeitstag müsse die Ausnahme bleiben, so ÖGB-Chef Erich Foglar. Und AK-Präsident Rudolf Kaske fürchtet Einkommensverluste durch den Wegfall von Überstunden. Gleichzeitig werden aber Signale gesendet, unter welchen Umständen man eine Einigung erreichen könnte. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl wähnt indes die Bevölkerung auf seiner Seite.

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