Ausländische Investitionen in Mexiko leicht gesunken

Die ausländischen Direktinvestitionen in Mexiko haben im vergangenen Jahr etwas abgenommen. Sie sanken um 5,8 Prozent auf 26,7 Mrd. US-Dollar (25,1 Mrd. Euro), wie das mexikanische Wirtschaftsministerium gestern mitteilte.

Die meisten Investitionen stammten aus den USA (38,9 Prozent), gefolgt von Spanien (10,7 Prozent) und Deutschland (9,0 Prozent). Die größte Einzelinvestition 2016 war der Kauf der mexikanischen Firma Rimsa durch den israelischen Pharmakonzern Teva.

Wegen der Wahl von US-Präsident Donald Trump und dessen protektionistischer Wirtschaftspläne war zuletzt befürchtet worden, dass sich ausländische Investoren von Mexiko abwenden könnten. Die Scotiabank prognostiziert für 2017 nur noch ausländische Direktinvestitionen von 21,3 Mrd. Dollar.