Berlinale: Preis für „Die beste aller Welten“

Der deutsch-österreichische Film „Die beste aller Welten“ des 25-jährigen Salzburger Regisseurs Adrian Goiginger ist gestern bei der 67. Berlinale mit dem Kompass-Perspektive-Preis ausgezeichnet worden. Die mit 5.000 Euro dotierte, erstmals vergebene Auszeichnung würdigt den besten Film der Berlinale-Sektion „Perspektive Deutsches Kino“, teilte das Filmfestival in einer Aussendung mit.

Goiginger, derzeit Student der Filmakademie Baden-Württemberg, schildert in seinem Film eine Mutter-Kind-Beziehung, die auch schlimmste Situationen übersteht. Der Film berühre „mit seinem sensibel inszenierten, herausragenden Ensemble, ohne kitschig zu werden, und geht mit seiner unprätentiösen Bildgestaltung unter die Haut, ohne voyeuristisch zu sein“, begründete die Jury ihre Wahl.

Der schwul-lesbische Filmpreis Teddy ging unterdessen an den Wettbewerbsfilm „Una mujer fantastica“. Der chilenische Regisseur Sebastian Lelio erzählt darin die Geschichte einer Transgenderfrau (Daniela Vega), die nach dem Tod ihres Lebenspartners von der Familie des Verstorbenen ausgegrenzt wird.