Griechische Küstenwache entdeckte Flüchtlingsboot

Vor der griechischen Halbinsel Peloponnes hat die Küstenwache in der Nacht auf heute eine Segeljacht mit 28 Flüchtlingen und Migranten an Bord entdeckt. Zudem befanden sich an Bord auch zwei mutmaßliche Schlepper.

Sie wurden festgenommen, wie die Küstenwache mitteilte. Das Boot wurde zum Hafen von Neapoli auf der östlichen Landzunge der Halbinsel Peloponnes geschleppt.

Gefährlichere Route über das Mittelmeer

Beamte der Küstenwache vermuteten, dass die Menschen von der türkischen Küste gestartet und auf dem Weg nach Italien waren. Nach der Schließung der Balkan-Route versuchen Menschen auf der gefährlicheren Route über das Mittelmeer nach Italien zu gelangen.

Im Osten der Ägäis hatten binnen 24 Stunden 165 Menschen aus der Türkei auf die griechischen Inseln übergesetzt, teilte der griechische Stab für die Flüchtlingskrise mit. Nach Inkrafttreten des EU-Türkei-Flüchtlingspakts hat der Flüchtlingszuzug im Vergleich zum Vorjahr deutlich nachgelassen.

Die EU kann auf Grundlage des Pakts alle Migranten und Flüchtlinge, die aus der Türkei auf die Inseln der Ostägäis übersetzen, zurück ins Nachbarland schicken, wenn sie kein Asyl bekommen.