Kinderpornos: Elf Fälle nach Hinweisen aus USA geklärt

Meldungen einer US-Organisation zu Kinderpornografie haben im Vorjahr in Österreich zur Ausforschung von 296 Verdächtigen geführt. Das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC), das sich um vermisste und missbrauchte Kinder kümmert, lieferte Hunderte Hinweise, teilte das österreichische Bundeskriminalamt (BK) auf seiner Website mit. Elf Missbrauchsfälle wurden so geklärt.

Die Angaben stammten laut BK von großen amerikanischen Internetdiensten. Sobald eine dieser Firmen feststellt, dass über ihre Portale Missbrauchsbilder verbreitet werden, benachrichtigt sie das NCMEC. Diese leitet die Informationen an die lokalen Strafverfolgungsbehörden weiter - in Österreich an das BK. Die zuständigen Landeskriminalämter übernehmen dann die weiteren Amtshandlungen. Von den 296 ermittelten Tatverdächtigen kommen mit 64 die meisten aus der Steiermark, 60 stammen aus Wien und 59 aus Niederösterreich.