Deutsche Flüchtlingskosten stiegen stark

Die Kosten für Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Asylwerbern in Deutschland werden einem Pressebericht zufolge wahrscheinlich höher ausfallen als von Bund und Ländern erwartet. Das legen Zahlen des Wissenschaftlichen Diensts des deutschen Bundestages nahe, die der Zeitung „Die Welt“ vorliegen. Bisher liegen die Daten der deutschen Bundesländer Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen und Berlin vor.

„Die Zahlen des Wissenschaftlichen Dienstes aus vier unterschiedlichen Bundesländern zeigen: Wenn man die Kosten auf alle Bundesländer hochrechnet, werden 2016 wohl rund 23 Milliarden Euro für Migranten und Flüchtlinge aufgewandt worden sein“, sagte der deutsche Bundestags-Vizepräsident Johannes Singhammer der Zeitung. Bisher gingen Schätzungen von Kosten in Höhe von 20 Milliarden Euro aus.