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Größter Wachstumsmarkt ist China

Ikea Österreich blickt auf ein starkes Geschäftsjahr 2015/16 zurück: Der Umsatz der Tochter des schwedischen Möbelriesen legte gegenüber dem Geschäftsjahr davor um 7,3 Prozent auf 673,7 Millionen Euro zu - ein Umstand, den die Geschäftsführung auf Investitionen zurückführt.

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Weltweit legte Ikea im Geschäftsjahr ebenfalls deutlich zu. Der Umsatz stieg um 7,4 Prozent auf 35,1 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf 4,2 Milliarden Euro. 443 Mio. Euro wurden für Bonusprogramme ausbezahlt. 783 Millionen Besucher wurden in allen Filialen weltweit gezählt.

In 28 Ländern vertreten

Der größte Einzelmarkt blieb Deutschland vor den USA. Am schnellsten wachse das Geschäft in China, gefolgt von Australien, Kanada und Polen. Insgesamt betreibt Ikea 340 Einrichtungshäuser in 28 Ländern. Darüber hinaus gibt es mehr als 40 Häuser, die von Franchise-Nehmern geleitet werden.

Ikea will in Zukunft auch neue Wege einschlagen. Laut Ikea-Forschungschef Mikael Ydholm will das Möbelhaus künftig die Entwicklung „smarter“ Technologien vorantreiben. „Vielleicht werden wir auch bald schon smarte Fenster haben, sodass man seine E-Mails auf der Fensterscheibe lesen oder darauf fernsehen kann“, so Ydholm gegenüber dem deutschen „Tagesspiegel“.

„Lebensgefühl verkaufen“

Dass durch die zunehmende Digitalisierung des täglichen Lebens ein Billy-Regal in Zukunft Kaffee kochen könne, sei „vielleicht tatsächlich nur eine Frage der Zeit“. „Wir werden weiter Möbel verkaufen, aber wir wollen künftig noch stärker ein Lebensgefühl verkaufen.“ Werde heute ein „gutes Bett“ verkauft, solle es künftig der „gute Schlaf“ sein.

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