72 Tote bei Überschwemmungen in Peru

Durch schwere Überschwemmungen sind in Peru mindestens 72 Menschen getötet worden. „Das Land erlebt einen seiner schwersten Momente in den letzten Jahren, die betroffene Bevölkerung ist weit größer als bei früheren Katastrophen“, sagte Kabinettschef Fernando Zavala in Lima.

TV-Bilder zeigten zu reißenden Strömen gewordene Flüsse, die Ortschaften verschwinden ließen und Autos mit sich rissen. Rund 572.000 Menschen sind betroffen und mussten zum Teil in Sicherheit gebracht werden.

Erdrutsch fordert sieben Menschenleben

Das Zentrum der drittgrößten Stadt, Trujilio wurde überspült. Auch in der Hauptstadt Lima traten mehrere Flüsse über die Ufer. Über 70.000 Menschen verloren bereits ihr Hab und Gut.

Allein bei einem Erdrutsch im Norden starben sieben Menschen. Die Opfer befanden sich in Fahrzeugen, die auf einer Landstraße in Rayampampa, im nördlichen Departement La Libertad, auf die Räumung von Geröll warteten. Die Regierung stellte für den Wiederaufbau der Infrastruktur bisher rund 710 Millionen Euro zur Verfügung.