Einigung auf verkürzte Wartezeiten in der Radiologie

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Sozialversicherungen und Wirtschaftskammer haben sich offenbar auf die von der Regierung geforderte Verkürzung der Wartezeiten bei Radiologieuntersuchungen geeinigt.

Letzte Details wurden dem Vernehmen nach gestern am späten Nachmittag geklärt und von den jeweiligen Gremien abgesegnet. Veröffentlicht werden sollen die Ergebnisse bei einer gemeinsamen Pressekonferenz heute Vormittag in Wien. Bis dahin wurde über die Inhalte der Einigung Stillschweigen vereinbart, hieß es.

Forderung der Regierung

Die neue Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) hatte zuletzt die Forderung nach einer „signifikanten Verkürzung“ der Wartezeiten auf Magnetresonanz- und Computertomografieuntersuchungen erneuert - auf maximal vier Wochen, in akuten Fällen noch weniger.

Vorstellbar ist aus ihrer Sicht auch, dass die entsprechenden Wartelisten im Internet veröffentlicht werden.

Im Jänner hatte die Regierung mit einer gesetzlichen Regelung gedroht, sollten Sozialversicherungen und Wirtschaftskammer nicht von sich aus Maßnahmen zur Verkürzung der Wartezeiten vereinbaren.