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Ethnische Säuberung „zu starkes Wort“

Zum ersten Mal hat Myanmars Staatsrätin Aung San Suu Kyi in einem Interview zu den Vorwürfen von Verbrechen an den muslimischen Rohingya in ihrem Land Stellung bezogen. Ethnische Säuberungen seien „ein zu starkes Wort“, sagte sie gegenüber der BBC. Sie sei eben Politikerin und „keine Mutter Teresa“. Auch sonst war in ihren Aussagen von Selbstkritik keine Spur. Die Vorwürfe staatlich gelenkter Gewalt auch seitens der UNO an der Minderheit im eigenen Land tat sie als „Verdammung“ der Myanmarer ab.

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