Trump sieht Fortschritte in Beziehung China - USA

US-Präsident Donald Trump hat bei einem ersten Gipfeltreffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping „enorme Fortschritte“ in den schwierigen Beziehungen beider Länder ausgemacht.

Trump sagte gestern in Florida bei der Fortsetzung von Gesprächen in seinem Anwesen Mar-a-Lago, es habe sich eine „herausragende Beziehung“ zu Xi entwickelt. Er erwarte, dass sehr viele Probleme verschwinden könnten. Einzelheiten zu konkreten Inhalten des Treffens nannten allerdings weder Trump noch der chinesische Staatschef.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping

AP/Alex Brandon

Das erste Aufeinandertreffen zwischen Trump und Xi wurde von den Konflikten um Handelsungleichgewichte und den richtigen Umgang mit Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm dominiert. Chinas Staats- und Parteichef Xi hatte nach dem ersten Tag seiner Gespräche angekündigt, die Kooperation mit Trump vertiefen zu wollen.

„Neuer Ausgangspunkt“

Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua sagte Xi, er sei bereit, mit Trump zusammenzuarbeiten, um das Verhältnis „von einem neuen Ausgangspunkt“ aus voranzubringen. „Es gibt tausend Gründe, dass die chinesisch-amerikanischen Beziehungen funktionieren, aber keinen, sie auseinanderzubrechen.“

Trump habe eine Einladung nach China angenommen und hoffe, zu einem frühen Zeitpunkt zu kommen, berichtete Xinhua. Xi habe ihn zu einem Staatsbesuch in diesem Jahr eingeladen. Die USA hatten im Vorfeld des Treffens deutlich gemacht, China stärker in die Pflicht zu nehmen, um das nordkoreanische Atomprogramm zu beenden. US-Außenminister Rex Tillerson hatte erklärt, China könne „Teil einer neuen Strategie“ sein.