G-7-Außenminister setzen Beratungen fort

Die Außenminister sieben führender westlicher Staaten setzen heute ihre Beratungen in Italien fort. Wie Frieden und Sicherheit im Bürgerkriegsland Syrien erreicht werden können, soll bei einer Extrarunde diskutiert werden, zu der auch die Ressortchefs der Türkei, der Vereinigten Arabischen Emirate, von Saudi-Arabien sowie Jordanien und Katar in Lucca erwartet werden.

Bereits gestern war Syrien großes Thema. Der Giftgasanschlag in dem Bürgerkriegsland, bei dem vergangene Woche mehr als 80 Menschen gestorben sind, hat die Karten neu gemischt. Nachdem die USA im Alleingang Vergeltung übten, bleibt zunächst die Frage offen, wie es weitergehen soll.

Beim Treffen der G-7-Außenminister kristallisiert sich nun vor allem ein Ziel heraus: Russland soll sich nach sechs Jahren der Unterstützung von Syriens Machthaber Baschar al-Assad lösen. Nur ohne den „Tyrannen“ könne es eine Lösung geben, sagte etwa Großbritanniens Außenminister Boris Johnson. Er brachte auch neue Sanktionen gegen Moskau und Damaskus ins Spiel.

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