Grüne: Glawischnig plant Aussprache mit Kritikern

Die grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig schließt nach dem Konflikt mit den Jungen Grünen personelle Konsequenzen bei den Grünen aus. Die Aktivisten der Jungen Grünen will Glawischnig zur weiteren Kooperation mit der Bundespartei einladen. Entsprechende Angebote soll es nächste Woche bei einem Erweiterten Bundesvorstand geben, bei dem auch eine Aussprache mit Glawischnig-Kritikern geplant ist.

Den gestern angekündigten Rückzug der Bundessprecherin der Jungen Grünen, Flora Petrik, sowie sechs ihrer Vorstandskollegen bewertete man heute in der Bundespartei als positiven Schritt für einen Neustart, zu spät allerdings. „Ich bedaure, dass es so weit kommen musste“, sagte Glawischnig.

Wie es nun mit den Jungen bei den Grünen weitergehen soll, ließ die Grünen-Chefin offen. Wegen des Streits über die Kandidatur verschiedener grüner Listen bei der Wahl zur Österreichischen Hochschülerschaft stehen die Grünen seit 1. April ohne anerkannte Jugendorganisation da. Die Grünen unterstützen bei der Wahl die GRAS als offizielle grüne Liste, die Jungen Grünen forcierten in Universitätsstädten eine Gegenkandidatur der Grünen Studierenden.

Petrik möchte in der Politik bleiben

Die Chefin der Jungen Grünen möchte indes politisch aktiv bleiben. Petrik will zusammen mit jenen, die der Partei den Rücken kehren, neue politische Wege gehen. Bei einer Perspektivenkonferenz Ende April wolle man sich Gedanken über die weiteren Schritte machen.

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