USA und Japan demonstrieren Einigkeit gegen Nordkorea

Die USA haben Japan vor dem Hintergrund des Konflikts um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm Bündnistreue zugesichert. US-Vizepräsident Mike Pence sagte heute zum Auftakt eines Besuchs in Tokio gegenüber Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, die USA verstünden Japans ernste Sicherheitslage und stünden „100 Prozent“ hinter ihrem Bündnispartner.

Abe wiederum äußerte seine Unterstützung für die Haltung von US-Präsident Donald Trump, dass in Bezug auf Nordkorea alle Optionen auf dem Tisch lägen. Pence hatte zuvor den Bündnispartner Südkorea besucht, wo er erklärte, dass die Politik der „strategischen Geduld“ gegenüber Pjöngjang „vorbei“ sei.

Nordkorea droht mit weiteren Raketentests

Nordkorea drohte unterdessen allen Warnungen der USA zum Trotz mit weiteren Raketentests. „Wir werden weitere Raketentests durchführen - auf wöchentlicher, monatlicher und jährlicher Basis“, erklärte Vizeaußenminister Han Song Ryol in einem Interview der BBC.

Sollten die USA militärisch intervenieren, werde ein „totaler Krieg“ ausbrechen, warnte er. Zuvor hatte US-Vizepräsident Mike Pence bei einem Besuch in Südkorea gesagt, man werde „jeden Einsatz konventioneller oder atomarer Waffen mit einer überwältigenden und effektiven Antwort“ zurückschlagen.

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