Kalifornien: Tödliche Schüsse offenbar gezielt auf Weiße

Ein Mann hat im kalifornischen Fresno aus offenbar rassistischen Gründen gestern drei Menschen getötet. Ein 39-jähriger Tatverdächtiger sei festgenommen worden, gab die Polizei bekannt.

Der Mann habe bei seiner Festnahme „Allahu akbar“ (etwa: Gott ist unvergleichlich groß) gerufen. Einen extremistischen Hintergrund schloss die Polizei aus. Es handle sich aber um ein Hassverbrechen, sagte der Polizeichef Fresnos, Jerry Dyer. Die Tat basiere vollkommen auf Rassismus und habe trotz der Äußerung nichts mit Terrorismus zu tun, so Dyer bei einer Pressekonferenz.

Bereits wegen Mordes gesucht

Laut Polizei gab der dunkelhäutige Täter innerhalb weniger Minuten 16 Schüsse ab. Dabei sei unter anderem ein Mann in einem Lastwagen tödlich getroffen geworden. Schüsse fielen auch auf dem Parkplatz einer katholischen Einrichtung. Bei den drei Opfern handelt es sich um weiße Männer.

Der Tatverdächtige wurde bereits zuvor wegen der Ermordung eines Wächters vor einem Motel in Fresno am Donnerstag gesucht. Die Tat war von Überwachungskameras aufgezeichnet worden. Seither fahndete die Polizei nach dem 39-Jährigen.